Ihre Oberbürgermeisterin für Forchheim

 Kommunalwahl 15.3.2020

Dr. Annette Prechtel

Weil’s um Verantwortung fürs Ganze geht

Liebe Forchheimerinnen und Forchheimer,

Gut leben in Forchheim! Aber nicht auf Kosten anderer. Und nicht auf Kosten künftiger Generationen. Das ist meine Vision für unsere Stadt. Dafür möchte ich Verantwortung übernehmen und mich mit aller Kraft einsetzen. Ich lade Sie ein, mich dabei zu unterstützen und bei diesem Projekt mitzumachen – und mir am 15. März 2020 Ihre Stimme zu geben.

Wofür ich stehe

Forchheim ist in den letzten Jahren gewachsen. Denn unsere Stadt ist ein guter Ort zum Leben. Es gibt Arbeit, Bildung und Kultur vor Ort und in der Region. Die historische Altstadt hat Flair, der Kellerwald ist etwas ganz Besonderes, Naherholung beginnt im Wiesenttal und den Obstgärten an den Hängen fast vor der Haustür. Viele engagierte Menschen in ehrenamtlichen Vereinen und Initiativen sorgen für Freizeitangebote, gesellschaftlichen Zusammenhalt und kulturelles Leben. Unsere Stadt ist weltoffen geworden.

Mein Ziel ist es, diese Lebensqualität in Forchheim zu bewahren. Und wir sollten sie verbessern und allen zugänglich machen.

Denn die Stadtentwicklung hat mit dem Wachstum nicht in allen Bereichen Schritt gehalten: Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum und an Kita-Plätzen. Die Bedingungen für den Handel in der Innenstadt sind nicht so, wie es einer Großen Kreisstadt angemessen wäre. Es fehlen Räume für ein Kulturangebot, wie es die Menschen in unserer Stadt nachfragen. Beim Lärmschutz entlang der Autobahn hat die Stadt zu spät reagiert. Und vor allem hat Forchheim riesigen Nachholbedarf beim Öffentlichen Personennahverkehr und der Förderung des Radfahrens.

Forchheim geht es finanziell gut. Deshalb können wir in diese Bereiche investieren.

Klar ist aber auch: Das Wachstum der Stadt hat Grenzen. Wir müssen in der Siedlungs- und Gewerbepolitik vorausschauender planen, um unsere Grünflächen und wertvollen Naherholungsgebiete zu erhalten. Der Ausbau des Standorts von Siemens Healthineers ist gesichert. Ein clevereres Flächenmanagement muss jetzt dafür sorgen, dass vor allem klein- und mittelständische Betriebe sich entwickeln können.

Bei Neuansiedlungen von Betrieben wird es immer wichtiger, auf möglichst geringer Fläche hohe Wertschöpfung und viele Arbeitsplätze zu bekommen. In der Innenstadt haben wir Verantwortung für die eigenen, städtischen Gebäude: Das historische Rathaus und viele andere, wunderschöne Gebäude sind sicher nicht modern. Aber sie gehören zur Seele unserer Innenstadt und sind Anziehungspunkt für Touristen. Ich wende mich gegen einen Ausverkauf dieser Bauwerke und plädiere für eine zeitgemäße Nutzung!

Verantwortung zu übernehmen heißt aber auch, über Forchheim hinauszublicken.

Global denken und lokal handeln bedeutet, für Artenvielfalt und Klimaschutz alles zu tun, was eine Stadt leisten kann. Wir müssen die Energiewende hin zur klimaneutralen Stadt vorantreiben und die Verkehrswende in der Stadt anpacken. Mobilität kann viel mehr als bisher zu Fuß, mit dem Rad, per Bus und Bahn stattfinden. Wir müssen alle Stadtteile besser an die Innenstadt und die Bahn anbinden. Dichterer Bustakt und bessere Radwege sind unverzichtbar. Und klar ist, dass wir die städtischen Grünflächen so bewirtschaften sollten, dass sie Lebensraum für Pflanzen- und Insektenvielfalt bieten und gut an die veränderten klimatischen Bedingungen angepasst sind. Mehr Schatten spendende Bäume können das Klima in der Stadt verbessern und auch im Sommer zum Verweilen einladen.

Diese Herausforderungen möchte ich mit Ihnen gemeinsam meistern.

Veränderungen brauchen viel Energie. Eine Oberbürgermeisterin kann das natürlich nicht alleine schaffen, sondern nur im Gespräch mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern aller Generationen und aus allen Stadtteilen, gleich welcher Herkunft, ob schon immer hier lebend oder neu zugezogen! Zu meiner Politik gehört es deshalb, viel zuzuhören und über Parteigrenzen und andere Hindernisse hinweg ins Gespräch zu kommen.

Nur Miteinander finden wir die besten Lösungen für Forchheims Zukunft.

Über mich

Die meisten kennen mich wahrscheinlich in meiner Rolle als Fraktionsvorsitzende im Forchheimer Stadtrat. Das ist mein ehrenamtliches Engagement, das schon in der Schulzeit mit der Gründung einer Umwelt-AG am Gymnasium begann.

1995 habe ich als 20-Jährige gemeinsam mit ökologisch und sozial engagierten Menschen die Forchheimer Grüne Liste (FGL) gegründet, einen Zusammenschluss von Grünen und Parteilosen, die sich für eine nachhaltige Kommunalpolitik einsetzen. Seit 1996 bin ich Mitglied des Stadtrats.

Weil es mir wichtig ist, und weil mich meine Familie darin unterstützt, habe ich dieses Engagement auch während Studium und Beruf durchgehalten und ausgebaut. Ich war Mitglied des Kreistags und bin vielseitig ehrenamtlich aktiv, u.a. als Vorstandsmitglied im Kuratorium für Kunst und Kultur im Forchheimer Land, als Vorsitzende des Fördervereins Anna-Grundschule, in Synode und Ausschuss des ev. Dekanats Forchheim, im Kreisjugendring sowie der Vertreterversammlung der Volksbank.

Als promovierte Geoökologin (Bodenkunde und Bodenphysik) habe ich in Naturschutzprojekten und der universitären Forschung gearbeitet: an den Universitäten Bayreuth, Cottbus und Potsdam und in internationalen Projekten.

Aufgewachsen im Familienunternehmen, bin ich aktuell Geschäftsführerin in der Prechtel Beteiligungs GmbH.

Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder, mit denen ich gerne in der Natur unterwegs bin. Ausgleich zum Alltag in Büro und Politik finde ich außerdem beim Sport, besonders gerne beim Schwimmen im Königsbad.

Aktuelles

Neuigkeiten und Entwicklungen aus Forchheim

Rede zum Volkstrauertag

Sehr geehrte Vertreter der Kirche, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates und der Verwaltung, verehrte Gäste! Im Namen der Stadt Forchheim und in Vertretung von Herrn Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein begrüße ich Sie herzlich und heiße Sie willkommen  zur heutigen Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag. An den Beginn meiner Ansprache habe ich einen Ausschnitt aus dem Gedicht „Flüchtlinge“ von Adam…

Haushaltsanträge: Die städtischen Finanzen legen den politischen Kurs fest.

10 Seiten Haushaltsanträge der Forchheimer Grünen Liste. Darin lege ich gemeinsam mit meinen Fraktionskolleg*innen dar, wofür die Stadt im kommenden Jahr Geld ausgeben sollte: nach unserer Meinung für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt, also gleichermaßen für Ökologie, Soziales und die Wirtschaft. Dringend notwendig sind Investitionen in den Klimaschutz. Die Stadt kann hier vor allem mit der energetischen Sanierung ihrer eigenen Gebäude viel erreichen….

Redebeitrag bei der Kundgebung gegen die B470-Ostspange in Pinzberg

Liebe Mitstreiter*innen für den Erhalt unseres schönen Wiesenttals! Gleich vorneweg möchte ich mich bei der BIWO, Ihnen allen und stellvertretend bei Heinrich Kattenbeck für den unermüdlichen Einsatz und die Organisation dieser Kundgebung und der 1. Naturtafel bedanken! Dass die Ostspange ökologisch schädlich ist, Landschaft zerstört und zusätzlichen Verkehr in die Fränkische Schweiz bringt, ist unstrittig. Wie jemand, der seine Heimat auch nur ein…

Annette Prechtel ist jetzt offiziell OB-Kandidatin

Die Mitglieder der Forchheimer Grünen Liste haben Dr. Annette Prechtel am Abend offiziell zu ihrer Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl am 15. März 2020 gemacht. Sie wurde einstimmig gewählt! Zuvor hatte die Kandidatin in einer halbstündigen Bewerbungsrede erklärt, in welche Richtung sie die Stadt führen möchte und betont, dass sie sich als Oberbürgereisterin für alle Forchheimerinnen und Forchheimer verstehen würde. „Mir geht es um die…

   Hier treffen Sie mich demnächst

14-12-2019
Saturday, 14.12.2019, 10:00-13:00, Forchheim, Fußgängerzone

Plätzchen, Punsch und Politik

Infostand mit Kandidat*innen für die Stadtratswahl. Sprechen Sie uns an, teilen Sie Ideen mit, diskutieren Sie mit uns – und trinken Sie gerne eine Tasse Punsch oder Kaffee mit uns!

19-01-2020
Sunday, 19.01.2020, 19:00-21:30, Forchheim, Pfarrzentrum Verklärung Christi, Jean-Paul-Str. 4

Konzert mit Wolfgang Buck

„Iech wär dann do“ – das neue Soloprogramms des nachdenklichen, aber auch politischen, fränkischen Liedermachers. Auf Einladung der Forchheimer Grünen Liste.

Karten: 17 Euro (Vorverkauf) bei Buchhandlung ’s Blaue Stäffala und Ticketshop Kefferstein, Forchheim bzw. 19 Euro (Abendkasse).

Einlass ab 18:30 Uhr.

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